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Festival Musik und Politik

24.02.2012 - 19:30 Uhr

24.02.2012 19:30

Wie immer am letzten Februar-Wochenende findet in Berlin das Festival Musik und Politik statt, das vom gemeinnützigen Verein Lied und soziale Bewegungen e.V. organisiert und durchgeführt wird. Es zeigt ein vielfarbiges Programm zu mehreren Themenschwerpunkten aus dem Bereich politischer Musik und präsentiert Künstler, die in besonders profilierter Art die Themen der Zeit zu gestalten suchen.

Auch in diesem Jahr beteiligt sich wieder der Humanistische Verband an einem Abend und ist Mitveranstalter des Konzertes „Liederbestenliste präsentiert“:
Dodo Hug & Efisio Contini, Uta Köbernick und Johanna Zeul

Dodo Hug, Grande Dame der Schweizer Kleinkunst, ist seit den 70er Jahren in der Musikszene aktiv. Bekannt wurde sie u.a. durch das Musikkabarett Mad Dodo, mit dem sie durch Europa tourte und ein komödiantisches Musikprogramm präsentierte. Seit über 15 Jahren musiziert Dodo Hug mit ihrem Partner Efisio Contini, einem Sardischen Musiker und Komponisten. In ihrem Programm Sorriso Amaro – erzählt sie von den Nöten und Mühen der italienischen Arbeiterinnen in den Spinnereifabriken und auf den Reisfeldern in der Poebene am Anfang des letzten Jahrhunderts. Der Titel Deportee/Deportiert lag von April bis September 2011 auf Platz 1 der Liederbestenliste. 1985 erhielt Dodo Hug den Kleinkunstpreis »Salzburger Stier«, 1992 wurde sie mit dem »Deutschen Kleinkunstpreis« in der Sparte »Chanson, Musik, Lied« ausgezeichnet. Dodo Hug spielt Gitarre, Mandoline, Ukulele und Perkussion. Die vielseitige Künstlerin ist vor allem durch ihre ungeheure Sprachbegabung berühmt geworden. In ihren Liedern wechselt sie mühelos zwischen deutsch, französisch, italienisch, englisch, spanisch, portugiesisch und türkisch. Darüber hinaus spricht sie völlig akzentfrei mehrere Schweizer Dialekte und hat in diversen TV- und Spielfilmen als Schauspielerin mitgewirkt.

Die Berliner Schauspielerin und Liedermacherin Uta Köbernick studierte Gesang und Musiktheater an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar und Schauspiel an der Theaterhochschule in Zürich. In zahlreichen Theaterproduktionen von der „Dreigroschenoper“ bis „Biedermann und die Brandstifter“ stand sie auf der Bühne. Ab 2005 war sie am Berliner Ensemble engagiert, schloss aber eine Vertragsverlängerung aus und kehrte zurück nach Zürich. Dort arbeitete sie am Theater an der Winkelwiese und entwickelte ihr erstes Soloprogramm „Sonnenscheinwelt“. Sie erhielt 2008 den „Stuttgarter Besen in Silber“ und 2009 den „Deutschen Kleinkunstpreis“. 2011 wurde sie mit dem „Förderpreis der Liederbestenliste“ ausgezeichnet. Ihr inzwischen wohl bekanntestes Lied heißt „Wenn das Scheitern nicht wär“.

Dritte im Bunde ist Johanna Zeul. Als Sängerin und Liedermacherin gibt sie seit 1996 Konzerte. Sie studierte an der Schauspielschule Mainz und absolvierte ein Auslandssemester an der School of Rock in Dublin. 2003 bis 2006 besuchte sie die Popakademie in Mannheim und belegte die Fachrichtung Popmusik-Design. Sie erhielt den „Förderpreis für Popmusik Deutschland“ sowie den „Lied- und Chanson-Preis Stutgart“. Sie ist Förderpreisträgerin der Liederbestenliste (2009), Besitzerin des „Udo-Lindenberg-Panik-Preises“ (2010) und, wie es im FOLKER hieß, „für die deutsche Liederszene ein schriller, gefühlvoller und temperamentvoller Glücksfall“.

Karten: 15,--/erm. 10,--

WABE
Danziger Straße 101
10405 Berlin
Telefon: 030 902953850 (Vorbestellung)