Depression und Gesellschaft - Buchvorstellung und Gespräch mit Konstantin Ingenkamp
07.03.2012 - 18:30 Uhr
Wie und warum wurde Depression zur Volkskrankheit? In seinem neuen Buch geht Konstantin Ingenkamp dieser Frage kritisch auf den Grund. In einer Ideengeschichte von Melancholie und Depression entwickelt er eine Perspektive, die sich sowohl gegen die immer stärkere Pathologisierung als auch gegen die verbreitete These wendet, dass psychische Erkrankungen immer weiter zunehmen. Am 07.03.2012 stellt der Autor sein Buch "Depression und Gesellschaft" im Stadtteilzentrum am Teutoburger Platz vor.
Bei Ingenkamp wird Depression als Gemütszustand beleuchtet, der sich als Kehrseite des "Positiven Denkens" oder als Gegenbegriff zur "mentalen Gesundheit" immer wieder in der Geschichte ausmachen lässt. Erst mit dem Boom der Psychopharmaka in der zeitgenössischen "Gesundheitsgesellschaft", so zeigt der Autor, wird die Depression zur Volkskrankheit.
Depression und Gesellschaft - Zur Erfindung einer Volkskrankheit
Buchvorstellung und Gespräch mit dem Autor.
Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 030 4434317.
Weitere Informationen zum Buch finden Sie beim transcript -Verlag.
Wir freuen uns auf eine lebendige Diskussion mit dem Autor.
Fotos: transcript-Verlag.
