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Rundgänge

Rundgänge zum Thema Nationalsozialismus

1. Verfolgung und Widerstand im Nationalsozialismus
Beginn am S-Bahnhof Hackescher Markt

In der Spandauer Vorstadt in Berlin Mitte sind viele historische Spuren erhalten geblieben. Spuren des dort ehemals blühenden jüdischen Lebens, seiner Auslöschung durch den NS-Terror, Spuren des Widerstands und der Schrecken des Krieges. Auf unserem Rundgang wollen wir diese Spuren entdecken.

2. Sport – Propaganda – Krieg
Führung im Olympiastadion (zusätzlich 2,- € Eintritt pro Person)
Beginn am U-Bahnhof Olympiastadion (U2)

Das "Reichssportfeld" mit dem Olympiastadion war die erste städtebauliche Großanlage des NS-Staates. Gebaut für die Olympischen Spiele 1936 vermittelt seine Architektur noch heute die militaristischen und rassistischen Vorstellungen des NS-Regimes. Die Militarisierung des Sports, der Opferkult, das alles findet seine architektonischen Ausdrucksformen in der Gestaltung der Anlage, den Skulpturen und der Langemarckhalle und kann auf unserem Rundgang nachvollzogen werden.

Rundgänge zum Thema DDR

1. Die Teilung Berlins. Ein Rundgang entlang des ehemaligen Verlaufs der Berliner Mauer, vom Potsdamer Platz zum Springerhochhaus
Beginn am Potsdamer Platz

Die Geschichte der Teilung Berlins, die im Bau der Mauer gipfelte, war eines der schrecklichsten Kapitel im Kalten Krieg. Auch heute, über 20 Jahre nach ihrem Fall, ist die Berliner Mauer weltweit ein Begriff.
Wo stand sie genau? Warum wurde sie gebaut? Wie funktionierte sie? Wie griff sie in das Stadtbild und die Infrastruktur ein? Was für Auswirkungen hatte sie auf das Leben der Menschen in Berlin?
Diese und weitere Fragen werden im Verlauf dieses Rundgangs geklärt.

2. Anspruch und Wirklichkeit der DDR. Eine Stadtführung in der ehemaligen Stalinallee
Beginn am U-Bahnhof Weberwiese

Die Geschichte des Straßenzugs Karl-Marx-Allee/Frankfurter Allee spiegelt die Geschichte der DDR. Hier wird deutlich, wie die Idee des Sozialismus/Kommunismus als Versprechen einer besseren Welt politisch und ökonomisch scheiterte.
Die Stalinallee steht für einen Staat, der ideologisch mehr versprach, als er politisch und wirtschaftlich zu halten vermochte. Die DDR startet hier mit repräsentativen Wohnpalästen und landet schließlich in der Gleichförmigkeit der Plattenbauten. Der Aufbauwille und Enthusiasmus vieler Menschen in den ersten Jahren der DDR mündete im Arbeiteraufstand vom 17. Juni 1953, der ausgerechnet in dieser sozialistischen Vorzeigestraße seinen Ausgang nahm.

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