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Präsident Jan Gabriel zum Vorfall am Breitscheidplatz: Trauer um die Opfer und Anteilnahme mit den Angehörigen

20. Dezember 2016

Jan Gabriel, Präsident des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg, zum gestrigen Unglück am Breitscheidplatz: „Ich bin bestürzt über die gestrigen Ereignisse auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien. Wenn liebe Menschen so plötzlich aus dem Leben gerissen werden, ist der Schmerz, den Angehörige und Freunde empfinden, oft unermesslich. Ich wünsche ihnen Kraft und Trost, offene Arme und offene Herzen, dass sie mit ihrem schweren Verlust nicht allein sein mögen.“

Jan Gabriel äußerte sich zur gesellschaftspolitischen und sozialen Dimension der Ereignisse: „Für die offene Berliner Gesellschaft heißt es nun erst recht, zusammenzustehen und füreinander da zu sein. Dabei darf es keine Rolle spielen, ob sie zu Gott, Jahwe, Allah, Buddha oder zu gar keinem Gott beten, um gemeinsam für ein friedliches, tolerantes und solidarisches Berlin einzutreten. Wir dürfen nicht den Menschen, die Angst und Hass säen wollen, das Feld überlassen. Es ist nun unsere Aufgabe, gemeinsam zu helfen und füreinander da zu sein. Zugleich gilt es, die sachliche Aufklärung der Ereignisse vorbehaltlos und ohne politische Scheuklappen zu unterstützen, um die Grundlagen unseres freiheitlichen Rechtsstaates zu bewahren.“