„Nachtasyl Gorki“ startet in Kältehilfesaison
Ab Donnerstag, den 3.11.2011 öffnet das Nachtcafé Gorki für Obdachlose in der Weitlingstraße in Berlin-Lichtenberg wieder einmal in der Woche seine Türen. Initiator Karsten Krampitz betreut mit einem Team von Ehrenamtlichen seit Jahren dieses Kältehilfeangebot. Seit 2009 sind die Ehrenamtlichen beim HVD in Berlin. Die Ehrenamtlichen hatten sich 2008 nach einem Konflikt von der Diakonie getrennt.
Das Angebot finanziert sich allein aus Spenden und kleinen Zuwendungen des DPW sowie aus Sachspenden. Ein Antrag auf finanzielle Unterstützung durch das Bezirksamt wurde bisher immer abgelehnt. Die nächtlichen Helferinnen und Helfer arbeiten ausschließlich ehrenamtlich. In diesem Jahr rechnen die in der Kältehilfe in Berlin engagierten Kräfte damit, dass die Schlafplätze für Obdachlose nicht ausreichen. Im vergangenen Jahr zählten die 35 Notunterkünfte und Nachtcafés vom 1. November bis 31. März über 62.000 Übernachtungen.
Ab Donnerstag, den 3. November, bietet das Nachtasyl Gorki zwölf Obdachlosen wieder jeden Donnerstag Schlafplatz und Schutz vor der Winterkälte. Bis Ende März finden Obdachlose in der Weitlingstraße 11 (direkt am Bahnhof Lichtenberg) auch Verpflegung, warme Getränke und soziale Betreuung. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, zu duschen, Wäsche zu waschen und die Kleider zu wechseln. Dabei nutzt das „Nachtasyl Gorki" die Räume von MUT - Gesellschaft für Gesundheit mbH, die dort eine Tagesstätte und Arztpraxen für Obdachlose anbieten. Während der Öffnungszeiten von 17 - 7 Uhr ist das „Nachtasyl Gorki" unter der Telefonnummer 0176-70307526 erreichbar.
Für Fragen rund um die Situation der Kältehilfe in Berlin, die Tätigkeit der Engagierten des „Nachtasyl Gorki" und die Geschichte des „Team Landowski" stehen Ihnen Karsten Krampitz und seine Helfer zu Verfügung.
