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Der Humanistische Verband Berlin zum 20. Jahrestag des Mauerfalls

9. November 2009

(Berlin 9/11/2009) Der Humanistische Verband Deutschlands, Landesverband Berlin e.V. würdigt besonders an dem heutigen Tag den Mut der vielen tausend Menschen, die im Spätsommer und Herbst 1989 für Freiheit und Demokratie in der DDR auf die Straßen gegangen sind. Ohne den in den zahlreichen Kundgebungen spürbaren Willen der DDR-Bürger wäre der Mauerfall heute vor 20 Jahren nicht möglich gewesen.

Der HVD Berlin hat seit dem Fall der Mauer die einmalige historische Chance genutzt, die humanistischen Organisationen und Freidenkerverbände im Ost- und Westteil der Stadt in einem gemeinsamen Verband zusammenzuführen. Seither sind die zahlenmäßig eher kleinen Organisationen zu einem großen Ver-band zusammengewachsen, in dem die Differenzen zwischen Ost und West als überwunden betrachtet werden können. Die verschiedenen atheistischen und humanistischen Positionen der Humanist/-innen in Ost und West haben sich im Prozess des Zusammenwachsens in den vergangenen 20 Jahren zu einem selbstbewussten und gemeinsamen Humanismus entwickelt.

Auf das Resultat des Zusammenwachsens der Humanist/-innen aus Ost und West ist der Verband, der sich inzwischen zu einem der großen Träger zahlreicher sozialer, kultureller und pädagogischer Angebote in Berlin entwickelt hat, zu Recht stolz. Das Modell des Humanistischen Verbandes in Berlin ist ein positives Beispiel dafür, dass zusammenwächst, was zusammengehört.