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Präsidium

 

Dr. Felicitas Tesch (*1958)

  • Lehramtsstudium für Englisch und Französisch
  • Dozentin für Deutsch als Fremdsprache an der TU Berlin
  • War von 2001-2011 bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus
  • Stellvertretende Präsidentin des HVD Berlin-Brandenburg; zuvor stellvertretende Vorsitzende des Berliner Landesvorstands

Felicitas Tesch

Felicitas Tesch findet: Hohe Werte für mich sind Toleranz, Gewaltfreiheit, Gewissensfreiheit, Solidarität und soziale Gerechtigkeit. Für alle diese Werte steht auch der HVD. Ich setze mich dafür ein, jeden Menschen als wichtig anzuerkennen und sein Dasein im Hier und jetzt zu verbessern. Dazu gehören auch die individuelle Bildung des einzelnen Menschen und das Mitgefühl für die Schwächen der Menschen.

Steffen Zillich (*1971)

  • Studium der Rechtswissenschaften
  • Angestellter
  • War zuvor bildungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Berliner Abgeordnetenhaus, weitere Schwerpunkte: Bürgerrechte & Verfassungsschutz
  • Stellvertretender Präsident des HVD Berlin-Brandenburg; zuvor stellvertretender Vorsitzender des Berliner Landesvorstands

Steffen Zillich

Steffen Zillich findet: Vielfalt, Weltoffenheit und Toleranz – dafür soll Berlin stehen. Deshalb nehmen wir es nicht hin, wenn Menschen wegen ihrer Herkunft, ihrer sozialen Stellung oder ihres Lebensentwurfs diskriminiert werden. Vielfalt ist eine Chance für Berlin. Probleme, die sich aus ihr ergeben, müssen gemeinsam gelöst werden. Ausgrenzung und Stigmatisierung lösen keine Probleme.

Anne Buschmeier (*1950)

  • Studium der Medienwissenschaften und Pädagogik an der TU Berlin
  • Lehrt sozialpädagogische Theorie und Praxis an einer Berliner Erzieherfachschule
  • Zuvor Lebenskundelehrerin und freie Dozentin in der Erzieherfortbildung
  • Präsidiumsmitglied; zuvor Mitglied des Berliner Landesvorstands

Anne Buschmeier

Anne Buschmeier findet: Gerechtigkeit muss organisiert werden; Selbstbestimmung muss gelernt werden; religiöser Fanatismus muss durch Vernunft überwunden werden, dann haben wir auf der Welt eine gemeinsame Zukunft.

Martin Beck (*1958)

  • Studium der Politologie und Verwaltungswirtschaft
  • Mitglied des 17. Berliner Abgeordnetenhaus für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
  • Jahrelange Erfahrung als Bezirksverordneter in Berlin-Wedding und Berlin-Mitte und in der Gemeinwesenarbeit, u.a. als Geschäftsführer der Fabrik Osloer Straße e.V.
  • Präsidiumsmitglied; erstmals in ein Gremium des HVD gewählt

Martin Beck

Martin Beck findet: Der Humanismus soll in Berlin eine stärkere öffentliche Wahrnehmung erfahren, denn zwei Drittel der Berliner/-innen sind konfessionsfrei. Ich freue mich darauf, den HVD Berlin-Brandenburg bei seinen sozialpolitischen Aktivitäten zu unterstützen und ihm insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Karina Berg (*1981)

  • Ausbildung zur Bürokauffrau
  • Assistenz des Geschäftsführenden Vorstandes beim Bernauer Tafel e.V. unter dem Dach des Freidenker Barnim e.V., dort als stellv. Vorsitzende aktiv und in der Kinder- und Jugendarbeit tätig, außerdem betreut sie Jugend- und NamensFEIERn
  • Präsidiumsmitglied; Mitglied des Vorstands des Humanistischen Freidenkerbunds Barnim e.V.

Karin Berg

Karina Berg findet: Da Berlin und Brandenburg bereits schon in einigen Gebieten wie z.b. Bildung (Zentralabitur) und auch im Verkehrsverbund erfolgreich zusammengewachsen sind, will ich dabei mitwirken das auch der HVD in Berlin und Brandenburg erfolgreich zusammenwächst, immer unter Beachtung der Bedürfnisse und Wünsche der Bürger bzw. Mitglieder. Als Brandenburgerin möchte ich dabei mitwirken, den Humanismus in Brandenburg noch bekannter zu machen und ihn dort mit neuen humanistischen Angeboten ins Leben zu rufen, wo er noch keine Wurzeln schlagen konnte. Meine Erfahrungen in den Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit sowie in Teilen der Humanistischen Feierkultur kann ich dabei sicher gewinnbringend in die Arbeit des Präsidiums mit einbringen.

Jan Gabriel (*1981)

  • Studium der Sportwissenschaft und Informatik
  • selbständiger EDV-Berater in Berlin und Hamburg
  • Präsidiumsmitglied und 1. Vorsitzender der Jungen Humanist_innen in Berlin

Jan Gabriel

Jan Gabriel findet: Berlin und Brandenburg brauchen einen starken HVD, der die Belange der konfessionsfreien Menschen vertritt und allen ein breites, soziales Angebot macht. Ich möchte mich im Präsidium für eine starke Zusammenarbeit mit den Jungen HumanistInnen und mehr Transparenz in der Vorstands- und Präsidiumsarbeit einsetzen.

Gerrit Große (*1954)

  • Studium der Musikwissenschaften und der Germanistik
  • Abgeordnete des Brandenburger Landtags für die Fraktion DIE LINKE und Vizepräsidentin des Landtages
  • Jahrelange Tätigkeit als Lehrerin für Musik & Deutsch und Schulleiterin
  • Präsidiumsmitglied; Erstmals in ein Gremium des HVD gewählt

Gerrit Große

Gerrit Große findet: Der HVD ist der richtige Verband, mit dessen Unterstützung die Fächer LER und Humanistische Lebenskunde in Brandenburg gestärkt werden können. Dafür und für die Festigung der Strukturen des HVD im Land Brandenburg werde ich mich einsetzen.

Eberhard Löhnert (*1944)

  • Diplom-Pädagoge (Dr. paed. psych.)
  • Seit 2011 im Ruhestand; ist stellvertretender Vorsitzender der Volkssolidarität Berlin e. V. und Mitglied des Bundesvorstandes der Volkssolidarität e. V.
  • Leitete viele Jahre die Geschäftsstelle Bezirke beim PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband, LV Berlin e. V.
  • Mitglied des Stiftungsrats der Humanismus Stiftung Berlin; zuvor Mitglied des Berliner Landesvorstands, in den letzten Jahren zugleich Schatzmeister beim HVD Berlin

Dr. Eberhard LöhnertEberhard Löhnert findet: Man muss den HVD Berlin-Brandenburg als Weltanschauungsverband mit seinen Werten und seinem humanistisch-sozialen Engagement weiter stärken, um mehr selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und noch stärker als bisher zivilgesellschaftliche Teilhabe, Mitwirkung und Solidarität im Sinne einer Bürgergesellschaft zu erreichen.

Franz Plich (*1946)

  • Ausbildung zum Techniker für Maschinenbau und nach einigen Auslandsaufenthalten Ausbildung zum Klima- und Kälteingenieur, anschließend Abschluss eines amerikanischen Fernstudiums für Business Management
  • Seit August 2011 im „Un-Ruhestand"
  • War Abteilungsleiter im Servicevertrieb und Marketing/Kommunikation im SIEMENS-Turbinenwerk Moabit, seit 2006 Betriebsratsvorsitzender, dann SIEMENS-Gesamtbetriebsrat und Mitglied der Vertreterversammlung der IG Metall Berlin, außerdem jahrelang Quartiersrat im Quartiersmanagementgebiet Moabit-West
  • Präsidiumsmitglied; Erstmals in ein Gremium des HVD gewählt

Franz Plich

Franz Plich findet: Dass wir uns zwar bei der Papstkritik schnell einig sind, aber die aufstrebenden Zeitgeist-Glaubensrichtungen „Grüne Ökoreligion" und „Esoterik, der ganze Hokuspokus von Homöopathie bis Satanismus", oft nicht durchschauen, bzw. krass unterschätzen. Da sollten wir verstärkt ran.

Andrea Rätzel (*1985)

  • Ausbildung als Sozialpflegeassistentin, Heilerziehungspflegerin, Sozialarbeiterin
  • Sozialarbeiterin in der Erwachsenenpsychiatrie
  • Präsidiumsmitglied und 2. Sprecherin der Jungen HumanistInnen Berlin-Brandenburg; zuvor Mitglied des HVBB-Vorstands & stellv. Vorstandsvorsitzende bei JuHu-Brandenburg

Andrea Rätzel

Andrea Rätzel findet: Ich habe viele Freunde und Vorbilder bei den Humanisten kennen gelernt und konnte in den Jahren beobachten, wie junge Menschen, so wie ich, in den Verband hineinwachsen und in der Arbeit aufgehen. Dieses Erleben ist auch meine Motivation. Ich möchte weiterhin viele junge Menschen in den Verein kommen sehen und beobachten wie sich ihre Fähigkeiten entwickeln, wie sie neue Freunde kennen lernen und die Grundsätze des Verbandes an andere weitertragen. Auch möchte ich, dass wir als Junge HumanistInnen wachsen. Weiterhin soll die Arbeit des Verbandes vor allem in Brandenburg gestützt und ausgebaut werden.

Dr. Gabriele Schlimper (*1961)

  • Ausbildung zur Krankenschwester, anschließend Pflegemanagementstudium mit dem Schwerpunkt „Betriebswirtschaft in Einrichtungen des Gesundheitswesens", Master of Arts in Sozialmanagement, Promotion in Sozialwissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialwirtschaft
  • Leitung Geschäftsstelle Bezirke beim PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband LV Berlin e.V., zuständig u. a. für alle Fragen des sozialpolitischen Managements in den Berliner Bezirken, der Beschäftigungsförderung, der Förderung bürgerschaftlichen Engagements und der Unterstützung der Nachbarschaftsarbeit und der Stadtteilzentren in Berlin sowie zuständig für die Umsetzung des Bundesfreiwilligendienstgesetzes für die Mitgliedsorganisationen des PARITÄTISCHEN in Berlin und Brandenburg
  • War zuvor als Referentin für Ambulante Pflege und Hospize im PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband LV Berlin tätig
  • Präsidiumsmitglied; Erstmals in ein Gremium des HVD gewählt

Dr. Gabriele Schlimper

Gabriele Schlimper findet: Wir stehen in unserer Gesellschaft vor enormen Herausforderungen. Parallel zum Rückgang der Bevölkerungszahlen altert unsere Bevölkerung in einem nie da gewesenen Maße. Auf uns Menschen kommen andere Belastungen zu als sie jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit vorhanden waren. Wir können hier auf keinerlei Erfahrungen zurückgreifen und heute nur versuchen zu antizipieren, wie sich eine Gesellschaft mit mehr älteren als jungen Menschen tatsächlich anfühlt. Wir benötigen die Kreativität und Eigeninitiativen der Menschen, um unsere Zukunft gestalten zu können. Unsere demokratische Grundordnung und insbesondere auch unser Sozialstaat sind auf die freiwillige Mithilfe der Bürger und Bürgerinnen angewiesen. Bürgerschaftliches Engagement verstehen wir als eine der tragenden Säulen unserer Gesellschaft.

Auch die aktuellen Prozesse des Lebens, der Lebensentwürfe, vom Miteinander, von der Art der Gestaltung des Gemeinwesens sind so vielfältig und vielzählig, so dass Politik und Verwaltung dies allein nicht mehr gestalten kann. Dazu braucht die Politik starke Partner. Der Humanistische Verband beweist täglich und eindrucksvoll, dass er dieser starke Partner ist, verantwortungsvoll soziale Angebote stabilisiert und entwickelt und gewissenhaft mit knappen öffentlichen Mitteln umgeht.

Ich bin davon überzeugt, dass wir nur durch die Verbindung von professioneller Leistungen und unterschiedlichsten Formen des Bürgerschaftlichen Engagements unsere Zukunft gemeinsam schultern können. Wir brauchen immer wieder neue Ideen, um mit diesen Anforderungen umgehen zu können. Es gehört m. E. zur Kernidentität des Humanistischen Verbandes, professionelle soziale Leistungen mit bürgerschaftlichem Engagement in der täglichen Arbeit zu verbinden. Er ist im Wesentlichen aus dem bürgerschaftlichen Engagement heraus entstanden und besitzt die Kompetenz, ein Gespür für vorhandene und neue Formen bürgerschaftlichen Engagements zu entwickeln und ihm einen Raum zu bieten. Die Menschen werden in ihrer Situation aufgenommen und aufgefangen. Jeder kann sich im Humanistischen Verband entsprechend seinen Fähigkeiten direkt an den unterschiedlichsten Stellen mit einbringen und sich engagieren. Hier war und ist der Humanistische Verband schon immer seiner Zeit voraus. Der Humanistischer Verband Berlin und Brandenburg steht somit mit seinen sozialen Angeboten und Leistungen für sich selbst.

Mein Ziel ist es, diesen Ausbau der Verknüpfung von professioneller sozialer Arbeit und bürgerschaftlichen Engagements mit zu gestalten.

Prof. Dr. Frieder Otto Wolf (*1943)

  • Studium der Philosophie und Politikwissenschaft, Promotion & Habilitation der Philosophie
  • Honorarprofessor für Philosophie an der Freien Universität Berlin
  • Koordinator eines Arbeitskreises Humanismusforschung an der Freien Universität Berlin
  • Ehem. Europaabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen, ehem. geschäftsführender Redakteur der Monatszeitschrift „Moderne Zeiten“
  • Präsident des HVD-Bundesverbands; zuvor Mitglied des Berliner Landesvorstands
  • Präsident der Humanistischen Akademie Deutschland und der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg

Frieder Otto Wolf

Frieder Otto Wolf findet: Eine sinnvolle und verantwortliche Lebensführung braucht weder Kirche noch Gott - und würde dadurch nicht einmal besonders gefördert. Der praktische Humanismus wird in unserer Zeit dringend gebraucht!