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Präsidium 2014 – 2017

Bruno Osuch (Präsident)

Ich möchte als Präsident die vielen Mitarbeiter_innen, zahlreichen Mitglieder und Sympathisanten des HVD in Berlin und Brandenburg, die bis jetzt noch am Rande stehen, durch interessante Angebote sowie durch Freude und Spaß motivieren und mobilisieren, mitzumachen und sich einzubringen. Wenn uns das gelingt, dann können wir auch weiter, wahrscheinlich sogar noch stärker wachsen. Denn das weltlich-humanistische Umfeld in Berlin und Brandenburg ist phantastisch!

  • Lehrer und Fachbereichsleiter an der Staatlichen Internationalen Nelson-Mandela-Schule
  • Mitglied u.a. in der SPD und GEW
  • Mitglied im HVD seit 1985, 1989 - 2011 Mitglied im Landesvorstand, 1999 - 2011 Landesvorsitzender
  • 2011 - 2014 Mitglied im Bundespräsidium des HVD
  • Träger des Internationalen Erich-Fromm-Preises 

Felicitas Tesch (stellvertretende Präsidentin)

Ich trete für ein selbstbestimmtes Leben jedes Menschen ein. Dabei sind für mich Toleranz, Solidarität und Freiheit wichtige Grundbegriffe. Dafür steht der HVD. Die Erziehung zu einem selbstbestimmten Menschen beginnt bereits in der Kita und der Schule. Dafür ist die Wahl zwischen Religionsunterricht und Lebenskundeunterricht unabdinglich, und in dem Fach „Ethik“ sollen alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam miteinander und voneinander lernen, um möglichen späteren Vorurteilen. Und zu einem selbstbestimmten Leben gehört auch ein selbstbestimmter Tod. Auch dafür setze ich mich im Einklang mit dem HVD ein.

  • 2000-2011 Mitglied der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus
  • 2009-2011 bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion
  • Seit 2005 stellv. Vorsitzende/Vizepräsidentin des HVD
  • Begründerin des Bündnisses ProEthik

Daniela Trochowski (stellvertretende Präsidentin)

Angesichts zahlreicher sozialer und gesellschaftlicher Probleme sowie kriegerischer Auseinandersetzungen muss auch hier in Deutschland, in Europa und anderen Teilen der Erde täglich um das Entwickeln, das Bewahren und Verbreiten humanistischer Werte gerungen werden. Das ist eine der wichtigsten Aufgaben des Humanistischen Verbandes. Dafür möchte ich mich als Vizepräsidentin engagieren. Der Humanistische Verband ist mit seinen zahlreichen sozialen Einrichtungen auch und gerade ein „Kümmerer-Verband“. Der Staat zieht sich immer stärker aus der Verantwortung für soziale Arbeit. Dieses Zurückziehen dürfen wir auch als Humanist_innen nicht akzeptieren!

  • Staatssekretärin im Brandenburgischen Finanzministerium
  • Mitglied der Partei DIE LINKE
  • 2011-2014 Mitglied im Kuratorium des HVD Berlin-Brandenburg

Carola Bluhm (Beisitzerin)

Eine humanistische Weltanschauung ist eine entscheidende Bewegungsform meines Tuns und Verhaltens, deshalb halte ich viel von einer produktiven handlungsorientierten Kooperation und einer streitbaren, alltagstauglichen Kommunikation des HVD mit der Zivilgesellschaft und damit auch mit Mitgliedern politischer Parteien und umgekehrt.

  • Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus für DIE LINKE
  • 2009 – 2011 Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales

Björn Eggert (Beisitzer)

In einer Stadt wie Berlin, in der die Orientierung einerseits zunehmend weltlich, aber andererseits auch zunehmend religiös radikalisiert, und in einem Bundesland wie Brandenburg, in dem gerade in ländlichen Gebieten die Vielfalt der Angebote für Kinder und Jugendliche kaum noch bedarfsgerecht umsetzbar ist, sind humanistische Werte besonders wichtig, um Kindern und Jugendlichen Vorbilder für gesellschaftliches Zusammenleben in Toleranz und Akzeptanz zu bieten.

  • Mitglied der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Jugendpolitischer Sprecher der Fraktion

Jan Gabriel (Beisitzer)

Die Fusion von Berlin und Brandenburg ist zwar auf dem Papier vollzogen, doch wir haben es versäumt, Berlin und Brandenburg besser zu verknüpfen und die vorhandenen Ressourcen untereinander zu nutzen. Ich möchte mich für eine bessere Zusammenarbeit einsetzen, damit die gemeinsamen Ziele erreicht werden. Außerdem liegt mir die Einbindung und Stärkung der Jungen Humanist_innen sehr am Herzen. Ein Großteil unserer Mitglieder kommt aus der Jugend, sie sind die Zukunft unseres Verbandes. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene müssen im Präsidium mehr als nur einen Sitz haben. Sie müssen „mitgedacht“ und gefördert werden.

  • Selbständiger IT-Berater und Unternehmer
  • Mitglied des HVD-Bundespräsidiums
  • Seit 2011 Mitglied des Präsidiums im HVD Berlin-Brandenburg
  • Mitglied des Bundesvorstands der Jungen Humanist_innen

Stefan Gelbhaar (Beisitzer)

Der Mensch gehört in den Mittelpunkt gerückt, Vernunft ist zum Maßstab gesellschaftlichen Handelns zu machen. Diese Leitsätze scheinen mehrheitsfähig, ja Konsens sein zu können. Im Alltag besteht die Notwendigkeit, herauszuarbeiten, was unter welchen Aspekten überhaupt vernünftig und menschlich ist. Diese gesellschaftliche Debatte erachte ich für sehr wichtig, und zwar in den diversen gesellschaftlichen Handlungsfeldern, sei es zur internationalen Flüchtlings-, Entwicklungs- und Friedenspolitik oder zu der Formung des sozialen Zusammenlebens. Toleranz, Gewaltfreiheit und Gewissensfreiheit sind die Leitplanken, die dabei zur Geltung zu bringen und auf eine breite gesellschaftliche Basis zu stellen sind, um gemeinsam soziale und ökologische Verantwortung ausüben zu können. 

  • Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus für Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher für Verkehrs-, Medien- und Netzpolitik

RA Thomas Heinrichs (Beisitzer)

Humanist zu sein, also so zu leben und dafür einzutreten, dass alle Menschen auf der Basis einer sozialen Gleichheit ein menschenwürdiges Leben führen können, halte ich für eine Selbstverständlichkeit. Ich habe eine Weltanschauung nie als etwas Privates begriffen. Der HVD ist trotz seiner vielfältigen, wichtigen und lobenswerten sozialen Tätigkeit kein normaler Sozialträger, sondern immer noch ein Weltanschauungsverband.

  • Philosoph und Rechtsanwalt für Öffentliches Dienstrecht und Verwaltungsrecht, Mediator
  • Mitglied in den Präsidien der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg und der Humanistischen Akademie Deutschland

Franz Plich (Beisitzer)

Ich werde weiterhin darauf achten, dass der Verband parteipolitisch seine Unabhängigkeit wahrt. Da ich eine Menge Wirtschaftswissen und betriebswirtschaftlichen Sachverstand mitbringe, werde ich weiterhin gerne die kritische Frage stellen.

  • Vertriebsingenieur und Betriebsratsvorsitzender bei Siemens im Ruhestand
  • Seit 2011 Mitglied im Präsidium des HVD Berlin-Brandenburg

Anna Ranneberg (Beisitzerin)

Seit 2007 bin ich beim Humanistischen Regionalverband Ostbrandenburg als Junge Humanistin und engagiere mich bei den unterschiedlichsten Aktivitäten. Inzwischen bin ich als 1. Sprecherin der Jungen Humanist_innen in Brandenburg, im Vorstand des JuHu-Bundesverbandes und bei dem Internationalen humanistischen Jugendverband IHEYO aktiv. Ich werde zur Vernetzung der aktiven Humanisten in Berlin und Brandenburg beitragen.

  • Tourismus- und Eventmanagerin
  • 1. Sprecherin der Jungen Humanist_innen Brandenburg
  • Mitglied im JuHu-Bundesvorstand

Frieder Otto Wolf (Beisitzer)

Ich habe als Mitglied des geschäftsführenden Ausschusses aufgrund meiner politischen Erfahrung immer wieder dazu beitragen können, dass konstruktive Lösungen für zunächst als schwierig erscheinende Probleme gefunden werden konnten. Ich glaube, die weltanschauliche Profilierungsarbeit wird in Zukunft für den Verband sehr wichtig sein.

  • Philosoph, Politikwissenschaftler, Soziologe
  • Ehem. Europaabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen
  • Koordinator des AK Humanismusforschung an der FU Berlin
  • Präsident des HVD-Bundesverbands, Mitglied des Präsidiums des HVD Berlin-Brandenburg
  • Präsident der Humanistischen Akademie Deutschland und der Humanistischen Akademie Berlin-Brandenburg

Steffen Zillich (Beisitzer)

Vielfalt, Weltoffenheit und Toleranz – dafür soll Berlin stehen. Deshalb nehmen wir es nicht hin, wenn Menschen wegen ihrer Herkunft, ihrer sozialen Stellung oder ihres Lebensentwurfs diskriminiert werden. Vielfalt ist eine Chance für Berlin. Probleme, die sich aus ihr ergeben, müssen gemeinsam gelöst werden. Ausgrenzung und Stigmatisierung lösen keine Probleme.

  • Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE im Berliner Abgeordnetenhaus, persönliche Schwerpunkte: Bürgerrechte & Verfassungsschutz
  • Stellvertretender Präsident des HVD Berlin-Brandenburg; zuvor stellvertretender Vorsitzender des Berliner Landesvorstands

Milan Zimmermann (Beisitzer)

Menschen sind verschieden und das birgt viele Möglichkeiten für den Einzelnen in einer Gemeinschaft. Meine Erfahrung ist, dass alle davon profitieren, wenn wir uns gegenseitig ernst nehmen und sich jeder etwas zutraut. 

  • Student der Sozialkunde und Mathematik auf Lehramt
  • Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Jungen Humanist_innen Berlin im HVD Berlin – Brandenburg