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Organisierte Religionskritik gestern und heute

29. März 2010

„Neuer Atheismus" und Religionskritik haben die Debatten über Humanismus, Konfessionsfreiheit und der Trennung von Staat und Kirche anfang des 21. Jahrhunderts neu belebt. Es sind neue Organisationen entstanden, deren Anhängerschaft sich dieser Thematik bevorzugt widmet. Traditionsreiche Verbände entdecken die damit verbundenen Probleme auf neue Weise.

Die Humanistischen Akademie Berlin führte in den letzten Jahren mehrere Tagungen zu diesem Gegenstand durch und hat deren Ergebnisse in humanismus aktuell (H. 17 [2005] u. 23 [2009]) und im zweiten Band ihrer neuen Schriftenreihe unter dem Titel Los von der Kirche! (2009) öffentlich zugänglich gemacht. Nun soll ein erstes Resümee gezogen werden durch Betrachtung, Vergleich und Kritik einiger historischer Unternehmungen.

Das Thema provoziert dabei die Frage, wer denn heute die Subjekte von Religionskritik sind und ob sich diese organisieren - in intellektuellen Zirkeln, gar mit „Volksbeteiligung" oder vor allem medial. Dem soll im Rahmen der Tagung auf den Grund gegangen werden. Zugleich wird gefragt, wie mit diesem Erbe nach zwanzig Jahren staatlicher Einheit Deutschlands, dem Ende der alten Arbeiterbewegung, des Freidenkerverbandes der DDR und den ersten Schritten hin zum Humanistischen Verband umzugehen ist.

Organisierte Religionskritik gestern und heute
23. Oktober 2010, 9.30 Uhr - 18.00 Uhr in Berlin.

Mehr unter www.humanistische-akademie.de

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