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Humanisten befürworten Gedenken im öffentlichen Raum

5. Januar 2017

Jan Gabriel, Präsident des Humanistischen Verbands Berlin-Brandenburg e.V. erklärt zur Diskussion zum Gedenken an die Opfer des Anschlags am Breitscheidplatz: „Das öffentliche Gedenken für die Opfer des Anschlags am Breitscheidplatz liegt in Verantwortung der Stadt Berlin und des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf. Der Breitscheidplatz als Ort des Anschlags bietet sich für das Aufstellen einer Stele oder einer Gedenktafel natürlich an. Im öffentlichen Bereich des Platzes können Stadt und Bezirk unabhängig von der Position und/oder Bereitschaft der lokalen Kirchgemeinde, eine Tafel an oder bei der Gedächtniskirche anbringen zu lassen, eine neutrale Möglichkeit des Gedenkens schaffen. Ein würdiges Gedenken im öffentlichen Raum gebietet sich auch aus Respekt gegenüber der religiös-weltanschaulichen Vielfalt der Opfer und Ihrer Familien.“