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Demonstration zum Frauen*kampftag am 8. März

7. März 2017

Am 8. März geht es um Frauenrechte: Gemeinsam mit dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung ruft der Humanistische Verband Berlin-Brandenburg zur Teilnahme an der Demonstration zum Frauen*kampftag auf. Beginn ist um 17 Uhr am Hermannplatz in Berlin, um 18 Uhr soll sich der Demonstrationszug in Bewegung setzen. Die Mitglieder des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimkmung treffen sich an der Urbanstraße/Ecke Kotbusser Damm - und hoffen auf rege Unterstützung.

"Wir leben nicht in einer geschlechtergerechten Gesellschaft; als Frauen* sind wir von sexistischer Diskriminierung betroffen, wir werden schlechter oder für manche Arbeit gar nicht bezahlt, wir haben gesellschaftlich weniger Einfluss oder sind von körperlicher, teils sexualisierter Gewalt betroffen", heißt es im Aufruf des Bündnisses. "Immer wieder ist es unser Körper, der zum vermeintlichen Verhandlungspunkt wird. Das zeigt sich insbesondere in der Debatte um Schwangerschaftsabbrüche, die auch 2017 in Deutschland ein Straftatbestand sind. Dies führt u.a. dazu, dass Ärzt*innen diese medizinische Leistung nicht öffentlich benennen dürfen, Schwangerschaftsabbrüche ein gesellschaftliches Tabuthema sind, obwohl sie zu den häufigsten operativen Eingriffen der Gynäkologie zählen. Das können wir nicht hinnehmen! Wir fordern, dass Schwangerschaftsabbrüche entkriminalisiert werden, denn es muss unser Recht sein, über unsere Körper selbst zu bestimmen."

Wer eine freie und gleichberechtigte Gesellschaft wolle, müsse dafür kämpfen, heißt es weiter. "Wir brauchen die Solidarität gegen sexistische, homo-, bi-, trans*phobe und rassistische Diskriminierung. Wir fordern Selbstbestimmung über unseren Körper und unser Leben ein. Wir kämpfen gegen Diskriminierung. Deshalb sind wir als Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung auch dieses Jahr beim Frauen*kampftag mit dabei. Komm mit uns auf die Straße!"