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Altern im Strafvollzug – Die Herausforderungen des demografischen Wandels für den Strafvollzug und die Straffälligenhilfe

19. Dezember 2016

Alt werden wir doch alle. Aber was heißt es, im Gefängnis alt zu werden oder als älterer Mensch inhaftiert zu werden? Im Alter verändern sich die Bedürfnisse, Interessen und Fähigkeiten. Wie müssen der Strafvollzug und die Straffälligenhilfe auf diese Veränderung reagieren? Welche Herausforderungen ergeben sich beim Übergang in die Freiheit? Welche Rolle spielt hierbei das große Leistungsspektrum der Altenhilfe in Berlin?

Der Anstieg der Zahl älterer Inhaftierter und deren besondere Bedürfnisse bezüglich Arbeits- und Freizeitangeboten, der Bewältigung des Haftalltags, der gesundheitlichen Versorgung aber auch der besonderen Situation bei der Entlassung haben in den letzten Jahren zu einer bundesweiten kriminalpolitischen Diskussion geführt. Wie soll der Strafvollzug auf diese Entwicklung reagieren?

Das Projekt „Drehscheibe Alter“, welches in diesem Jahr finanziert durch Zuwendungsmittel der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz seine Arbeit aufgenommen hat, und das Referat Straffälligenhilfe des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes haben all diese Fragen im Rahmen einer Fachveranstaltung am 18. November 2016 aufgenommen und vertieft.

Ziel war es, die differenzierten Interessen und Bedürfnisse der älteren Gefangenen in den Blick zu nehmen, transparent zu machen und darauf aufbauend, die Inhalte und Realisierbarkeit spezifischer Angebote für ältere Gefangene zu diskutieren.

Die vorliegende Dokumentation des Fachtages enthält die Präsentationen der Referentinnen und Referenten sowie die Zusammenfassungen der Workshop-Inhalte und die aus den Diskussionen resultierenden Empfehlungen.

(Übernahme vom DPW Berlin)

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Dokumentation Altern im Vollzug566.05 KB