20 Jahre Tag der Erinnerung und Mahnung am 12. September
Der HVD Berlin unterstützt den Tag der Mahnung und Erinnerung am 12. September 2010. Aus dem Aufruf:
"Seit 20 Jahren verbindet der Tag der Erinnerung und Mahnung das Gedenken an die Opfer des Nazi-Regimes und die aktuelle Auseinandersetzung mit Rassismus, Antisemitismus und Neonazismus.
Blockieren ist unser Recht. Tausende zeigten in Dresden, Berlin, Brandenburg und anderswo Zivilcourageund verhinderten Naziaufmärsche. Zivilgesellschaftliches und antifaschistisches Engagement muss unterstützt und darf nicht kriminalisiert werden. Straßen, Plätze und öffentliche Räume sollten weder für Nazis noch für „Pro Deutschland“ oder für den Rassisten Geert Wilders zur Verfügung stehen.
Lasst uns aufstehen und streiten für ein friedliches und gleichberechtigtes Miteinander von Menschen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sozialem Status, Religionszugehörigkeit oder ihren verschiedenen Lebensentwürfen und Überzeugungen. Damit wissen wir uns in Übereinstimmung mit den Überlebenden der Zuchthäuser und Konzentrationslager. Sie begründeten 1945 die Tradition, den zweiten Sonntag im September als Gedenktag für die Opfer des Faschismus zu begehen."
12. September 2010 von 13 bis 18 Uhr
Am Lustgarten (Zwischen Dom und Alter Nationalgalerie)
Diskussionen, Ausstellungen, Musik, Kinderfest, Infostände, ...
Essen & Trinken
Internet: www.tag-der-mahnung.de
